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DIE LEVEL, Eine Vernissage

von Jona Stoll & Elisabeth Pappe
Nö Theater                                                                   Tanzfabrik Köln | Premiere 28. Juli 2022

Heute ist Vernissage. Dort treffen Micha, der Häppchen-Streicher, Cleo, die Überlappte-Kunststudentin und Peer, der sehnsuchtsvoll-sensible Boomer aufeinander. Sie lassen die Kunstwerke auf sich wirken und plötzlich hinterfragen sie alles: ihre sozialen Verhältnisse, ihre Beziehungen, ihre Jobs, ihre Weltansichten und gemeinsam begeben sie sich auf eine neue Sinnsuche. Aber was passiert, wenn der Raum voller Raben ist und der Metadiskurs nur noch hohl?

 

Elisabeth Pape und Jona Stoll hinterfragen unser heutiges Verhältnis zur Kunst mit einem satirischen Porträt nach Molière. Sie skizzieren dabei einsame Individuen, die bis ins Absurde versuchen neue Wege zu entdecken, um endlich wieder mit dem Anderen im Kontakt zu treten.

Im Jahr 2022 wäre Jean-Baptiste Poquelin alias Molière 400 Jahre alt geworden. Was hat der zweit meistgespielte Autor der Welt uns heute noch zu sagen? Was haben wir ihm zu sagen? Im Jubiläumsjahr entwickelt das nö theater zwei Projekte in Auseinandersetzung mit Molières Leben und Werk. In diesem zweiten Teil hat das nö theater einen Wettbewerb veranstaltet, der sich an Autor:innen und Regisseur:innen richtete und arbeitet nun zum ersten Mal mit den Gewinner:innen zusammen.

Mit Micha Asim Odobašić, Cleo Sophie Roßfeld, Krähen-Peer Lucia Schulz

 

Regie Anaїs Durand-Mauptit

Bühne & Kostüme Wiebke Lyss

Musik Labande Dordur

Regieassistenz Yannick Hehlgans

Produktionsleitung Miriam Pohl

Die Produktion „Molière.Macht.Melatonin.“ wird finanziell getragen vom Fonds Darstellende Künste, dem Kulturamt der Stadt Köln und dem Förderverein nö theater e.V. Gefördert und Unterstützt von der Internationalen Filmschule Köln Ifs.

„Die Regisseurin Anaïs Durand-Mauptit verwandelt das Szenario in eine fulminante Therapie-Sitzung, bei der die gesamte Klaviatur des Theaters zum Einsatz kommt. (...) Hinter der feucht-fröhlichen Fassade zeigt sich bei aller absurden Komik aber auch die Unfähigkeit des Individuums, sich in einer mit komplexen, neuen Formen ausgestattenten Korrektheitswelt zurechtzufinden. (...) Was bleibt sind einsame, verunsicherten Individuen, die auf verschlungenen Pfaden nach Gemeinschaft suchen. Sie dabei zu begleiten wird für das Publikum zu einer ebenso amüsanten wie anrührenden Angelegenheit."

Norbert Raffelsiefen, Generalanzeiger, 29.07.2022

„Eine Performance bei der die Schauspieler*innen sich im dichten Dschungel von Metadiskursen mit ungebremster Spielfreude bewegen. Eine unvergessliche Performance zu „Bohemian Rhapsody“ und ein wahnwitziges Ratespiel quer durch das Alphabet sind nur zwei der Szenen-Highlights mit denen der Abend gespickt ist.“

Kritik-gestalten.de, 29.07.2022

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