PETTERSSON, FIN
PRESSE
»Jubiläen sind so eine Sache: Stehen sie bevor, wird der Blick weich und die Erinnerung rosig. Das Theater Pfütze verweigert sich dieser Nostalgiefalle erfreulich konsequent. (...)
Heute geht es um Reflexion, statt um Nacherzählung. Die Pfütze zeigt das Kindertheater ein Ort sein kann, an dem die Zumutungen der Gegenwart zwar verkleinert, aber nicht verharmlost werden. So wird diese Inszenierung zu einem Gleichnis über fragile soziale Architekturen: Über Lautstärke als Machtinstrument, über das Prekäre Gleichgewicht zwischen Ich, Du und Wir, über den Kampf um Aufmerksam, Ausgrenzung und Selbstverortung. (...) Ein Versuchsanordnung in dem sichtbar wird, dass Harmonie kein Naturzustand ist, sondern täglich neu ausgehandelt werden muss"
Nürnberger Nachrichten
"Das Theater Pfütze macht aus diese Stoff eine Stunde lustvolles, dynamisches Kindertheater in allen Schattierungen. (...) Die Kulisse steckt voller liebevoller und cleverer Ideen: Die Hühner sind bisweilen einfach Kegel mit roten Strickmützen, für die Verhandlungen zwischen Pettersson und Caruso wird aus dem Stück kurzerhand ein Schattentheater.
Am Ende singen alle gemeinsam einen Wo-ist-Caruso-Blues? und als auf dem Hof die Küken zwitschern, um die Findus sich ganz bestimmt aufopferungsvoll kümmern will, bekommt das Stück noch eine arg rührende Abschlussnote. Ein großes Kindertheaterfest zum 40. Pfütze-Geburtstag, herzlichen Glückwunsch."
freieszenenbg.de"
Findus Maria Magdalena Mund
Pettersson Christine Janner
Der Hahn Jeele Johannsen
DGS-Verdolmetschung Irina Monnée
Regie Anaїs Durand-Mauptit
Ausstattung (Bühne, Kostüm, Puppe, Maske) Sebastian Schrader
Musikalische Leitung Jeele Johannsen
Produktionsleitung Bjarne Rauer
Licht Jonas Bauer
https://www.theater-pfuetze.de/programm/spielplan/pettersson-findus-und-der-hahn
Findus’ Welt ist in bester Ordnung. Der ganze Bauernhof des alten Pettersson ist sein Revier. Mit den Hühnern und Pettersson den ganzen Tag spielen und toben ist das Allerschönste. Und jetzt soll ein Hahn bei ihnen einziehen, noch ein Spielgefährte mehr. Wie aufregend! Doch Caruso nimmt ganz schön viel Raum ein, vor allem mit seinem Gekrähe. Und die Hühner scheinen nur noch mit ihm spielen zu wollen. Selbst Pettersson scheint den Klang des Kikeriki zu mögen. Und wer bitteschön kümmert sich jetzt um Findus? Das ist doch einfach gemein! Findus sinnt auf Rache. Er muss dieses eingebildete Mistvieh unbedingt wieder loswerden. Bloß wie?
























