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SLIPPERY SLOPE

PRESSE

"Lustvoll kosten Regisseurin Anaïs Durand-Mauptit und das Ensemble des Nationaltheaters die Kunst der Satire in Yael Ronens und Shlomi Shabans Erfolgsmusical aus. Doch so ganz will die Produktion nicht ins glatte Musical-Genre passen. Der Untertitel „Fast ein Musical“ verrät, dass die junge Regisseurin mit dem Genre spielt. (...)
Mit schillernder Lichtkunst und den surreal verzerrten Kostümen von Hilke Fomferra setzt die Regisseurin Anaïs Durand-Mauptit den Protagonisten und die Opfer seiner Ignoranz brillant in Szene. (...)

Die Stärke der jungen französisch-deutschen Regisseurin Durand-Mauptit sind die versteckten Wahrheiten, die jenseits der Sprache liegen. Choreografin Emma Tilson hat mit dem Ensemble ein Körpertheater entwickelt, das die versteckten Abhängigkeiten offenlegt. (...)

Der Wettstreit um Wahrheiten, in den Anaïs Durand-Mauptit das Publikum immer tiefer verwickelt, wird getrieben von einer Musik, die von Popelementen und berauschenden Klanglandschaften dominiert ist. Die musikalische Leiterin Sophia Günst und Angela Fronterra spielen auf einem hochgezogenen Plateau auf der Bühne. Das ist in der Inszenierung mehr als ein Effekt. Sie fliegen über einer Welt von einstürzenden Fassaden und scheiternden Karrieren. Mit ihrem großartigen Gespür für Bilder und Bühneneffekte erschafft die Regisseurin eine Welt, die nichts mehr zusammenhält.

Da denkt die junge Regisseurin Ronens satirischen Blick auf den Zeitgeist der politisch Überkorrekten beherzt weiter. (...)

Am Ende stürzen die Fassaden der heilen Pop- und Musical-Kulisse ein und die Menschen stehen da. Ohne Träume und ohne die Achtsamkeit, die man sich gegenseitig versprach." 

Theater der Zeit, Elisabeth Maier

Gustav Patrick Schnicke
Sky  Shirin Ali
Klara Jessica Higgins
Stanka Annemarie Brüntjen
Shantez, Debbie, Kahn Barış Özbük

Cello, Kontrabass, E-Bass, Keys, Gesang Sophia Günst
Schlagzeug, Percussion, Melodica, Kalimba Angela Frontera

Regie Anaїs Durand-Mauptit
Austattung Hilke Fomferra
Musikalische Leitung Sophia Günst
Licht Wolfgang Schüle

Choreografie Emma Tilson
Dramaturgie Franziska Betz

https://www.nationaltheater-mannheim.de/spielplan/slippery-slope/3849/

»Cancel-Culture«, »Political Correctness«, »alte weiße Männer«. Das hochunterhaltsame Satire-Musical von Yael Ronen und Shlomi Shaban nimmt sich bissig eine der großen Fragen unserer Zeit vor: Wer darf hier eigentlich noch was sagen?

Der ehemals berühmte Musiker Gustav Gundesson plant sein Comeback, nachdem er wegen Machtmissbrauchs »gecancelt« wurde. Gar nicht so leicht, denn fast alle seine Songs fallen für ein Comeback-Konzert wegen kultureller Aneignung durch. Dabei haben die Fans früher Songs wie den Beduinen-Hit »Eye of the Camel« begeistert mitgesungen. Gustav hatte doch alles nur gut gemeint, wollte seine Ehe mit Klara und seine Geliebte Sky vor den Fängen der Musikindustrie retten. Während jedoch Sky ihre Solokarriere auf Social Media vorantreibt und die erfolgreiche Chefredakteurin Klara die Mid-Life-Crisis ihres Mannes belächelt, wittert Klaras Angestellte, die Journalistin Stanka, ihre nächste große Enthüllung.
Mit viel Witz und Scharfsinn schickt »Slippery Slope« seine Figuren auf das dünne Eis der aktuellen Debattenkultur. Wer hat hier nochmal wen ausgenutzt? Oder viel wichtiger: Wer verkauft seine Geschichte am besten? Die satirische Revue über den Wunsch nach einfachen Wahrheiten wurde 2022 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und kommt jetzt ins Alte Kino Franklin.

SPIELZEIT 25/26: PREMIERE DER PRINZ VON HOMBURG 13. SEPTEMBER 2025, STADTTHEATER GIEßEN | WIEDERAUFNAHME MOBY DICK ab 15. OKTOBER THEATER REGENSBURG | PREMIERE SLIPPERY SLOPE 7. NOVEMBER 2025, NATIONALTHEATER MANNHEIM | PREMIERE PETERSON&FINDUS, 13. MÄRZ 2026, THEATER PFÜTZE NÜREMBERG | PREMIERE ROMEO & JULIA  13. MAI THEATER AACHEN |

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